Sprüche über das Leben
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Wie oft durchkreuzt die Furcht vor den Lächerlichwerden unsere innersten, zartesten Gefühle.
— Wilhelm Raabe
Die, die von Sterben reden, leben am längsten.
— John Knittel
Am Leben zu sein, heißt Narben tragen.
— John Steinbeck
Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.
— Hans Christian Andersen
Unsere Eltern erzählen uns vielleicht einen Quatsch! Der Weihnachtsmann ist der Papa, der Osterhase auch. Und das mit dem Klapperstorch ist auch nicht wahr, weil wir vom Affen abstammen.
— Alfred Edmund Brehm
Im Fortschritt der Geschichte nimmt die Phantasie ab und das Denken zu.
— Charles Robert Darwin
Es ist gar viel leichter, ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.
— Albrecht Dürer
Jedes Lebendige freut sich seines Lebens. Es fragt und grübelt nicht wozu es da sei. Sein Dasein ist im Zweck und sein Zweck das Dasein.
— Johann Gottfried Herder
Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.
— H. L. Mencken
Eine Berühmtheit ist jemand, der sich freut, dass ihn viele kennen, die er nicht kennen zu lernen braucht.
— H. L. Mencken
Sie verwechseln ihren Hintern mit ihrem Herzen und glauben, der Mond sei dafür geschaffen, ihren Lokus zu beleuchten.
— Gustave Flaubert
Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.
— Philippe Destouches
Besser ein freier Teufel, als ein gebundener Engel.
— Peter Hille
Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt, als ein großes, das dich verbrennt.
— Thomas Hardy
Die Hindernisse rühren nicht so sehr daher, dass der Geist leer ist von Wissen, sondern daher, dass er voll ist von Vorurteilen.
— Pierre Bayle
Die gröblichste Torheit ist doch, sich nach einem Glockenschlag zu richten statt nach Bedürfnis und Verstand.
— Francois Rabelais
Geduld ist die Pforte der Freude.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Das Paradies kann nur im reinen Herzen sein. Trägst du es nicht in dir, so kommst du nicht hinein.
— Gerhard Tersteegen
Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.
— Vincent van Gogh
Die Einsamkeit ist der vertraute Umgang mit sich selbst.
— Robert Schumann