Sprüche über das Leben
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Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.
— Leonardo da Vinci
Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...
— Wilhelm Busch
Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.
Zu fürchten hat man allein jene Dinge, die Macht besitzen, Schaden zuzufügen; nicht alles übrige - es ist nicht furchtbar.
— Dante Alighieri
Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.
— Alexander von Villers
Unser Leib ist so: Je mehr wir ihn pflegen, desto mehr meint er nötig zu haben
— Theresia von Avila
Ein guter Rat in spaßiger Form ist besser als eine ernste Belehrung.
— Baltasar Gracián y Morales
Das Leben ist ein ewiges Wechselspiel aus Nehmen und Behalten.
— Henry Ford
Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!
— Friedrich Nietzsche
Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.
— José Ortega y Gasset
Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet.
— Aristoteles
Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.
— Oswald Spengler
Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.
— Johann Gottfried Herder
Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.
— Theodor Fontane
Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.
— Sophokles
Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht
— Angelus Silesius
Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.
— Ralph Waldo Emerson
Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.
— Rudolf Baumbach
Das Leben ist ein Hospital, in dem jeder sein Bett wechseln möchte.
— Charles Baudelaire
Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.
— Ludwig Bechstein