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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 40

  1. Würden sich die Menschen um das Vergessen nur halb soviel bemühen wie um das Erinnern, wäre die Welt schon längst ein friedliches Paradies.

    Jean Anouilh

  2. Der Mensch begegnet seinem Schicksal oftmals auf der Strasse, die er nahm, um ihm auszuweichen.

    Jean de La Fontaine

  3. Mir kommt es immer vor, dass die Art- wie man die Ereignisse des Lebens nimmt - ebenso wichtigen Anteil an unserem Glück und Unglück hätte als diese Ereignisse selbst.

    Wilhelm von Humboldt

  4. Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte.

    Theodor W. Adorno

  5. Ein jeder achte wohl darauf, welche Träume er im heimlichen Winkel seiner Seele hegt; denn wenn sie erst großgewachsen sind, werden sie leicht seine Herren!

    Gustav Freytag

  6. Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.

    Alexander Puschkin

  8. Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.

    Joseph Joubert

  9. Jede Gewöhnung, sogar die Verstellung, wird Eigenschaft schließlich; Schwermut, stelle dich leicht, bis du zum Gleichmut gedeihst!

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  10. Das Gesetz ist lückenhaft, das Recht ist lückenlos.

    Joseph Unger

  11. Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  13. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

    Christian Friedrich Hebbel

  14. In einer Welt, die allem fragwürdig geworden ist, suchen wir philosophierend die Richtung zu halten, ohne das Ziel zu kennen.

    Karl Theodor Jaspers

  15. Nachsichtige Verachtung mit seelischer Heiterkeit zu verbinden, ist die beste Philosophie für den Lauf der Welt.

    Nicolas Chamfort

  16. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.

    Albrecht Dürer

  17. Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören

    Jean Paul

  18. Wir sollten weder im Zorn zurückschauen, noch furchtsam nach vorn, sondern mit offenen Augen umherblicken.

    James Thurber

  19. Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.

    Christian Morgenstern

  20. Die Zeit bekehrt mehr Menschen als die Vernunft.

    Thomas Paine