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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 79

  1. Wer verrät, er verwahre ein Geheimnis, hat schon dessen Hälfte ausgeliefert; und die zweite wird er nicht lange behalten.

    Jean Paul

  2. Das Altern ist eine heimtückische Krankheit, die sich ganz von selbst und unbequem einschleicht.

    Michel de Montaigne

  3. Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.

    Oswald Spengler

  4. An seinen Idealen zu Grunde gehen können heißt lebensfähig sein.

    Peter Altenberg

  5. Die Wahrheit gehört dem Menschen, der Irrtum der Zeit an.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.

    Theodor Fontane

  7. Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leisten würde.

    François de la Rochefoucauld

  8. Ein charmantes Kompliment ist ein geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.

    Hermann Bahr

  9. Der Stolze meidet gern diejenigen, welche höher stehen. Der Eitle drängt sich zu ihnen.

    Karl Julius Weber

  10. Einen Dummkopf zu betrügen, ist eine Handlung, die eines Menschen von Geist würdig ist.

    Giacomo Casanova

  11. Wer fliegen kann, sollte nicht seine Schwingen aus Mitleid mit den Fußgängern abwerfen; er soll lieber das Fliegen lehren.

    Daphne du Maurier

  12. Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass, wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

    Blaise Pascal

  13. Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden. Soviel du dir und anderen Freude stiehlst und verdirbst, tust du Sünde.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  14. Wer in der Jugend sich durch Mühsal musste schlagen, den rührt's im Alter nicht, wenn sich die Jungen plagen.

    Friedrich Rückert

  15. Jeder hat Talent. Selten ist der Mut, dem Talent an den dunklen Ort zu folgen, an den es führt.

    Edgar Allan Poe

  16. Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens im Herzen sucht, der sucht vergebens, kein Geist und wär er noch so reich, kommt einem edlen Herzen gleich.

    Friedrich von Bodenstedt

  17. Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

    Philip Chesterfield

  18. Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.

    Guy de Maupassant

  19. Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

    Henry de Montherlant

  20. Die Furcht, als Feigling zu gelten, macht oft zum Feigling.

    Henry de Montherlant