Sprüche über das Leben
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Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.
— José Ortega y Gasset
Gar sehr verzwickt ist diese Welt mich wundert's dass sie wem gefällt.
— Wilhelm Busch
Die Erinnerung ist ein Friedhof, worauf mehr Kreuze als Blumen stehen.
— Peter Sirius
Das Leben kann schöner sein, als die Menschen zugeben. Nicht in der Vernunft, sondern in der Liebe ist Weisheit
— André Gide
Der Mensch vermag nicht das Große, er vermag nur das Kleine. Und das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes tun auf der Welt, wenn wir bescheiden sind.
— Friedrich Dürrenmatt
Kinder, junge Leute und Verrückte fürchten den Tod nicht. Es wäre doch eine Schande, wenn uns die Vernunft nicht dasselbe verschaffen könnte.
— Seneca
Wir müssen Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.
— Martin Luther King
Wer einen Unterschied zwischen Leib und Seele macht, besitzt keines von beiden.
— Oscar Wilde
Nimm Dein Schicksal ganz als Deines. Hinter Sorge, Gram und Grauen wirst Du dann ein ungemeines Glück entdecken: Selbstvertrauen.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Man ist niemals so, wie man es mit allen Fasern seines Herzens sein möchte.
— Jean Anouilh
Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist in der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit
— Johann Wolfgang von Goethe
Die meisten Menschen wären empört, würde man ihnen sagen, ihr Vater sei ein Gauner gewesen. Sie wären jedoch eher stolz, wenn sie erführen, dass ihr Urgroßvater ein Seeräuber war.
— Johann Peter Hebel
Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.
— William James
Der Phantast verbirgt die Wahrheit vor sich selbst, der Lügner vor allen
— Friedrich Nietzsche
Man verachtet nur dort, wo man nicht stark genug ist, zu lachen.
— Martin Kessel
Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen
— Immanuel Kant
Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.
— Christian Friedrich Hebbel
Keine Reue ist so schmerzlich wie die vergebliche.
— Charles John Huffam Dickens
Wer in sich selbst beruhigt ist, der beunruhigt auch den anderen nicht.
— Epikur
Wer es dahin gebracht hat, dem eigenen Leben zuschauen zu können, ist den Leiden entronnen.
— Oscar Wilde