Sprüche über das Leben
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Wenn alle Tage im Jahre gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.
— William Shakespeare
Nur was wir ersehnen, ist unser Eigentum. Was wir besitzen, haben wir schon verloren.
— Karl Gustav Adolf von Harnack
Das ist der Toren Torheit: Sie leben ohne Herzeleid.
— Mechthild von Magdeburg
Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht.
— Epikur
Auch der Anblick des Schlechten kann eine Schulung für das Gute sein
— Niccolò Tommaseo
Welchen Sinn hat das Leben eines Menschen, der keine Zeit hat?
— Frank Wedekind
Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.
— Wilhelm Busch
Verpflichtungen nehmen einem nur Kraft und machen wenig Vergnügen.
— John Steinbeck
Der Mensch ist geboren, um in ewig zappelnder Ruhelosigkeit oder in der tatenlosen Lethargie der Langeweile sein Leben zu verbringen.
— Voltaire
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht.
— Fritz Grünbaum
Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, dass es Gegenstand des freien Willens sei
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Ich wollte, ich könnte aus meinem Fleisch schlüpfen und eine Weile in meinen Knochen herumsitzen, um mich abzukühlen.
— Thomas Chandler Haliburton
Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.
— Giacomo Leopardi
Ich denke, dass eine tief in die Seele eingewachsene Empfindung sich niemals verliert, niemals altert.
— Stanislaw Brzozowski
Der Mensch hat zwei Berufungen in sich: eine ruft zum Leben, die andere zum Tod.
— Hildegard von Bingen
Zu große Güte ist ein Stück von Dummheit.
— Publius Syrus
Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Du mußt selbst wachsen, egal wie groß Dein Großvater war.
— Abraham Lincoln
Um in den Dingen des Menschenherzens durch und durch bewandert zu sein, müssen wir auch noch in dem mit eisernen Schließen verschlossenen Buch der Verzweiflung nachschlagen.
— Edgar Allan Poe
Revolutionen sind die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit bezeichnen.
— Christian Friedrich Hebbel