Sprüche über das Leben
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Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.
— Edmund Burke
Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst
— Adolph Freiherr von Knigge
Ist nicht im Innern Sonnenschein, von außen kommt er nicht hinein.
— Friedrich von Bodenstedt
Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat
— Khalil Gibran
Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.
— Khalil Gibran
Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.
— Ambrose Bierce
Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.
— Friedrich Rückert
Wir haben vage Hoffnungen, aber klare Befürchtungen.
— Paul Valéry
Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.
— Johann Nepomuk Nestroy
Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.
— Georg Ebers
Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.
— Maria Ward
... und ich nehme mir die Freiheit aufzubrechen wohin ich will.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Hochmut reitet zu Pferde aus und kehrt zu Fuß heim.
— Ulrich von Hutten
Wem ein Talent gegeben ist, der muss besonders reinen Herzens sein. Den andern wird vieles verziehen, ihm aber nichts.
— Nikolai Wassiljewitsch Gogol
Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.
— Peter Sirius
Der Schiffbrüchige fürchtet auch die ruhigen Gewässer.
— Ovid
Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.
— Charles Haddon Spurgeon
Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.
— Rudolf Steiner