Sprüche über das Leben
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Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut.
— Augustinus
Man meint, man müsse alt werden, um klug zu sein; aber im Grunde hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist.
— Johann Peter Eckermann
Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.
— Francis Bacon
Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde.
— Emil Gött
Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit
— Oscar Blumenthal
Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln
— Albert Camus
Schönheit ist ein offener Empfehlungsbrief, der die Herzen im voraus für uns gewinnt.
— Arthur Schopenhauer
Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, dass der Mensch als Sünder geboren werde.
— Johann Gottlieb Fichte
Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.
— Horaz
Oft ist der Mensch sich selbst sein größter Feind.
— Marcus Tullius Cicero
Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.
— Albert Schweitzer
Verbrecher verlangen Geld oder Leben, Frauen beides.
— Samuel Butler
Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen sein Berichterstatter.
— Marcus Tullius Cicero
An der Maske die wir uns vorbinden, erkennt man uns.
— Otto Erich Hartleben
Die Anhänger der Entwicklung haben oft eine zu geringe Meinung von Bestehendem.
— Bertolt Brecht
Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil imaginieren.
— Arthur Schopenhauer
In dieser Welt hat nur die Unbeständigkeit Bestand.
— Jonathan Swift