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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 66

  1. Wer zu geschäftig Gutes tut, hat nicht die Zeit, gut zu sein

    Rabindranath Tagore

  2. Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr.

    Jean Anouilh

  3. Wer zu lange ein Auge zugedrückt hat, wird erstaunt sein, wenn ihm beide plötzlich aufgehen.

    Sören Kierkegaard

  4. Pläne sind die Träume der Verständigen.

    Ernst von Feuchtersleben

  5. Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Auch wenn man nur zum Fenster hinaus schaut, sieht man die Welt.

    Wilhelm Raabe

  8. Was wir ein Leben nennen, ist für den ganzen ewigen inneren Menschen nur ein einziger Gedanke, ein unteilbares Gefühl.

    Friedrich von Schlegel

  9. O freilich, wenn Entschlüsse nur Wünsche sind, so ist der Mensch des Zufalls Spiel!

    Friedrich Schleiermacher

  10. Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.

    Carl Spitteler

  11. Vernunft verhält sich zum Verstande wie ein Kochbuch zu einer Pastete

    Ludwig Börne

  12. Oft nennt man Güte, was nur ein Mangel an Geistesgegenwart ist.

    Carmen Sylva

  13. Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen

    Blaise Pascal

  14. Vom Wahrsagen lässt sich wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  15. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    Augustinus

  16. Runzeln sind die Schützengräben der Haut

    Kurt Tucholsky

  17. Die Welt ist nicht schlimmer und nicht besser, als sie vor tausend Jahren war und nach tausend Jahren sein wird.

    August von Kotzebue

  18. Die meisten Menschen besitzen wie Pflanzen verborgene Eigenschaften, die der Zufall entdeckt.

    François de la Rochefoucauld

  19. Auch der allzu große Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse fördern.

    Johann Peter Hebel

  20. Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi