Sprüche über das Leben
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In Wahrheit spiegelt die Kunst den Zuschauer, nicht das Leben.
— Oscar Wilde
Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.
— Saadi Moscharrefoddin
Kluge Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Was Grazie dem Körper ist Klarheit dem Geist.
— François de la Rochefoucauld
Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert.
— Robert Musil
Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten
— Theodor Fontane
Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.
— Thomas Fuller
Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.
— Samuel Johnson
Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.
— Michel de Montaigne
Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".
— Platon
Ich höre mich gern reden - es ist so unterhaltend, sich zuzuhören.
— Klabund
Um überhaupt etwas zu sehen, muss man den Sand aus den Augen kriegen, den die Gegenwart ständig hineinstreut.
— Hugo von Hofmannsthal
Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muß man es immer wieder sagen
— André Gide
Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.
— Epikur
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.
— Friedrich von Schiller
Was eine Nation groß macht, sind nicht in erster Linie die großen Männer. Es ist das Format der Mittelmäßigen.
— José Ortega y Gasset