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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 118

  1. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Die einzige Möglichkeit eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben.

    Oscar Wilde

  3. Und wenn der Mensch noch so gerne immer in das Fernste schweifen möchte; er wird doch immer wieder mit der Nase auf das Nächstliegende gestoßen.

    Wilhelm Raabe

  4. Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.

    Carl Spitteler

  5. Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Wer sich selbst beherrschen kann, beherrscht andere.

    William Hazlitt

  7. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  8. Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

    Rainer Maria Rilke

  9. Wahrscheinlich sieht sich jede Generation beauftragt, die Welt neu zu erfinden. Meine Generation aber weiß, dass sie die Welt nicht neu erschaffen kann. Unsere Aufgabe ist größer: die Welt davon abzub …

    Albert Camus

  10. Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit. Ein Konzert von Höllen.

    Arthur Rimbaud

  11. Jugend bedeutet den Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit, den Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit.

    Perikles

  12. Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.

    José Ortega y Gasset

  13. Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  14. Nichts schmeichelt mehr unserm Stolz als das Vertrauen der Großen, weil wir es für eine Wirkung unseres Verdienstes halten. Wir vergessen, dass es sehr oft aus Eitelkeit oder aus dem Unvermögen entspr …

    François de la Rochefoucauld

  15. Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.

    Jean-Baptiste Molière

  16. Wir haben viele Sündenböcke, aber der populärste ist die Vorsehung.

    Mark Twain

  17. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern hauptsächlich von Schlagworten.

    Robert Louis Stevenson

  18. Jede Zeit hat ihre Wehen.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  19. Leichter trägt, was er trägt, wer Geduld zur Bürde legt

    Friedrich von Logau

  20. Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche