Sprüche über das Leben
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Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.
— Baruch de Spinoza
Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.
— Lord Byron
Der Tod selbst ist für den, der nachdenkt, nichts so Ernstes wie die Ehe.
— Walter Savage Landor
Der wirkliche Verdruss bei der Menschheit ist der Umstand, dass sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund.
— Arthur Schopenhauer
Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl.
— Isaac Newton
Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse
— Leo Tolstoi
Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.
— Jean-Jacques Rousseau
Es könnte sein. daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert
— Immanuel Kant
Ein Mann wird durch Erfahrungen klüger, eine Frau wird durch Erfahrungen älter
— Henry de Montherlant
Großer Schmerz und große Lust bilden Menschen am besten
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht
— Marie von Ebner-Eschenbach
Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halte ihn weder für zu gut, noch für zu böse
— Georg Christoph Lichtenberg
Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Faulheit ist Dummheit des Körpers... Dummheit ist Faulheit des Geistes
— Johann Gottfried Seume
Wer bescheiden ist, muß dulden, Und wer frech ist, der muß leiden; Also wirst du gleich verschulden, Ob du frech seist, ob bescheiden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.
— Friedrich Nietzsche
Ordnung ist etwas Natürliches. Das Nützliche ist das Chaos.
— Arthur Schnitzler
Die Häßlichen und die Dummen haben es am besten auf der Welt.
— Oscar Wilde
Der unsichere Geist fürchtet, obwohl er zu wissen begehrt
— Seneca
Der Gerechte ist am wenigsten zu erschüttern; der Ungerechte ist von höchster Erschütterung durchdrungen.
— Epikur