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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 74

  1. Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

    Baruch de Spinoza

  2. Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.

    Lord Byron

  3. Der Tod selbst ist für den, der nachdenkt, nichts so Ernstes wie die Ehe.

    Walter Savage Landor

  4. Der wirkliche Verdruss bei der Menschheit ist der Umstand, dass sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund.

    Arthur Schopenhauer

  5. Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl.

    Isaac Newton

  6. Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse

    Leo Tolstoi

  7. Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

    Jean-Jacques Rousseau

  8. Es könnte sein. daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert

    Immanuel Kant

  9. Ein Mann wird durch Erfahrungen klüger, eine Frau wird durch Erfahrungen älter

    Henry de Montherlant

  10. Großer Schmerz und große Lust bilden Menschen am besten

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  11. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halte ihn weder für zu gut, noch für zu böse

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  14. Faulheit ist Dummheit des Körpers... Dummheit ist Faulheit des Geistes

    Johann Gottfried Seume

  15. Wer bescheiden ist, muß dulden, Und wer frech ist, der muß leiden; Also wirst du gleich verschulden, Ob du frech seist, ob bescheiden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.

    Friedrich Nietzsche

  17. Ordnung ist etwas Natürliches. Das Nützliche ist das Chaos.

    Arthur Schnitzler

  18. Die Häßlichen und die Dummen haben es am besten auf der Welt.

    Oscar Wilde

  19. Der unsichere Geist fürchtet, obwohl er zu wissen begehrt

    Seneca

  20. Der Gerechte ist am wenigsten zu erschüttern; der Ungerechte ist von höchster Erschütterung durchdrungen.

    Epikur