Sprüche über das Leben
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Was Schicksal ist, läßt sich nicht definieren, nur sehend erleben.
— Oswald Spengler
Zwischen heut und morgen liegt eine lange Frist; Lerne schnell besorgen, da du noch munter bist.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selbst einbilden.
— Johann Gottfried Herder
Bescheidenheit - Mantel des Hochmuts
— Carmen Sylva
Wenn man eine Sache mit Klarheit zu behandeln weiß, ist man auch zu vielen anderen Dingen tauglich
— Johann Wolfgang von Goethe
Alles Leben draußen ist nur wie ein Schlafen in Kleidern. Daheim erst liegt man im Bett.
— Berthold Auerbach
Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen.
— Galileo Galilei
Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.
— Theodor Fontane
Es ließe sich alles trefflich schlichten, könnte man die Sachen zweimal verrichten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Lebenserfahrung ist eine unwiderlegbare Autorität. Und sie besagt, dass Ideale den Menschen lebendiger und lebensfroher machen.
— Michail Kalinin
Schönheit sollte besteuert werden, und jede schöne Frau sollte ihre Steuer selbst festsetzen. Eine solche Steuer würde gerne gezahlt und hätte die besten Wirkungen.
— Jonathan Swift
Wer irregegangen ist, der kann andern desto besser den Weg zeigen.
— Christoph Lehmann
Ein Philosoph ist, unter anderem, auch ein Mann, der nie um Argumente verlegen ist.
— Ludwig Marcuse
Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Torheiten und Sorgen geben.
— Alfred de Musset
Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.
— Carl Hilty
In jedem Menschen stecken unzählige Möglichkeiten. Es wäre schade, sie brachliegen zu lassen.
— Rainer Haak
Es ist wichtiger, die Möglichkeiten des Lebens im Auge zu haben als die Gefahren.
— Rainer Haak
Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.
— Kurt Tucholsky
Sehnsucht und Ahnung liegen ineinander, eins treibt das andre hervor
— Bettina von Arnim