Sprüche über das Leben
3293 Sprüche — Seite 141
Das Leben ist eine Krankheit, die tödlich endet
— Abraham Cowley
Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals.
— Georg Christoph Lichtenberg
Sobald eine Wahrheit aus mehr als fünf Zeilen besteht, nähert sie sich schon dem Roman
— Jules Renard
Nichts existiert außer Atomen und leerem Raum. Alles andere ist nur Meinung.
— Demokrit
Die Zukunft wird von der Gegenwart verfolgt
— Samuel Johnson
Besser gute Einfälle als viele.
— John Galsworthy
Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben
— Carl Ludwig
Es wird sehr oft vergessen, dass es weit schwerer ist, zu erhalten und zu verwalten, als zu erobern.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Nicht darin besteht die objektive Gerechtigkeit, dass der Gute, sondern dass das Gute gedeihe, nicht darin, dass der Böse, sondern dass das Böse scheitere.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Wir sind das, was dann übrig bleibt, wenn das Vergängliche von uns genommen ist.
— Karl Robert Eduard von Hartmann
Jede wahre Kraft, der entgegengewirkt wird, verstärkt sich.
— Johann Heinrich Jung-Stilling
Wann die Ordnung zur Unordnung geworden ist, muss die Unordnung wohl oder übel Ordnung schaffen und das Gesetz wiederherstellen
— Romain Rolland
Idole und Ideen sind wandelbar. Ideale allein sind unsterblich
— Ottokar Kernstock
Ein fester Wille tut überall Wunder.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Viel Obst ist ungesund; wir kauen alle dran, was eines Apfels Kost für Leid uns angetan.
— Friedrich von Logau
Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.
— Nicolaus Machiavelli
Die Meinung ist die Königin der Welt, weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist
— Nicolas Chamfort
Im bloßen Wünschen bleiben Narren untätig. Wo aber ein Wille ist, findet die Weisheit ihren Weg.
— George Crabbe
Der Mensch ist frei wie der Vogel im Käfig; er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen.
— Johann Kaspar Lavater
Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, nämlich die Krone der Schöpfung
— Wilhelm Raabe