Sprüche über das Leben
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Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.
— Matthias Claudius
Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.
— Ernest Miller Hemingway
Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.
— Gotthold Ephraim Lessing
Schade, dass es nicht im Himmel einen Schalter gibt, bei dem man sich erkundigen kann, wie es unten nun wirklich gewesen ist.
— Kurt Tucholsky
Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.
— Christoph Martin Wieland
Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen
— Christoph Lehmann
Mache dich nicht so wichtig - es gibt größere Zwerge als du einer bist.
— John Knittel
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.
— Ludwig Börne
Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.
— Friedrich von Schiller
Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.
— José Ortega y Gasset
Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen.
— Karl Theodor Jaspers
Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.
— Eduard von Bauernfeld
Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
— David Hume
Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.
— Charles Caleb Colton
Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen
— Jean-Jacques Rousseau
Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.
— Henry David Thoreau
Das Leben ist eine Kette von Vergessenheiten.
— Honoré de Balzac
Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete, denn es ist schwer zu finden und verwirrend, wenn du es findest.
— Heraklit von Ephesos
Eine schöne Frau, die zugleich die Eigenschaften eines Mannes von Welt besitzt, ist der köstlichste Umgang, den es gibt: in ihr finden sich die Vorzüge beider Geschlechter vereint.
— Jean de la Bruyère
Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem Schüchternen. Insofern blüht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen.
— Gilbert Keith Chesterton