Sprüche über das Leben
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Das Leben ist die Idee in ihrem unmittelbaren Dasein.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Mensch, genieße dein Leben, als müsstest du morgen weggehn; schone dein Leben, als ob du ewig weilest hier.
— Johann Gottfried Herder
Die besten Entdeckungsreisen macht man nicht in fremden Ländern, sondern indem man die Welt mit neuen Augen sieht
— Marcel Proust
Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, dass kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt.
— Charles-Louis de Secondat
Wer sich mit Liebe wappnet, überwindet Zorn, Elend, Übermacht und Missgeschick.
— Michelangelo
Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht eine Stunde lang die Welt wie Heimat aus.
— Bedrich Smetana
Ohne Freiheit geht das Leben rückwärts
— Bertolt Brecht
Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg. Das, was wir Weg nennen, ist Zögern
— Franz Kafka
Die Augen sind die Fenster der Seele.
— Hildegard von Bingen
Der Mensch, der Gutes wirkt, gleicht einem Obstgarten, der von den Früchten guter Werke voll ist.
— Hildegard von Bingen
Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
— Wilhelm Raabe
Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als dass man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.
— Erasmus von Rotterdam
Sämtliche Spiegel sind nutzlos, wenn man zu spät hinein schaut.
— Angelus Silesius
Es ist nicht wichtig, ob der Mensch vom Affen abstammt; viel wichtiger ist, dass er nicht wieder dorthin zurückkehrt.
— Richard Wagner
Zeige dich, wie du bist, und sei, wie du dich zeigst.
— Maria Ward
Man soll nur dies fürchten, zuviel Furcht zu haben.
— Maria Ward
Gerechtigkeit ist vorübergehend, aber das Gewissen ist ewig.
— Martin Luther
Der Wunsch unseres Schutzengels, uns zu helfen, ist weit größer als der, den wir haben, uns von ihm helfen zu lassen.
— Don Bosco
Gutsein ist ein weit gewaltigeres Abenteuer als eine Weltumsegelung.
— Gilbert Keith Chesterton
Jede Mode ist zweimal lächerlich: am Anfang und am Ende.
— Emanuel Wertheimer