Sprüche über das Leben
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Köpfe, die nur den Nutzen und das Brauchbare bedenken, vernutzen und verbrauchen die Welt.
— Friedrich Georg Jünger
Die Welt ist wie ein Meer; ein jeder geht und fischt, nur dass den Walfisch der, den Stockfisch er erwischt.
— Friedrich von Logau
Für des Menschen wilde Brust ist keine Heimat möglich.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Die Entsagungen sind vergänglich, ihr Lohn aber bleibt beständig.
— Jean-Jacques Rousseau
Freiheit ist nicht ein Vorrecht, das verliehen wird, sondern eine Gewohnheit, die man erwerben muss.
— David Lloyd George
Jeder sagt mal Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut.
— Michel de Montaigne
Hoffnung, das ist die Illusionskraft der Seele, die in ihrer Illusion neun Zehntel des Glücks, das sie erwartet, vorweg genießt.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Die reichste Empfindung des Lebens liegt im Atmen.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Auch der Zufall ist nicht unergründlich - er hat seine Regelmäßigkeit.
— Novalis
Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.
— Nicolas Chamfort
Für einen Mann von Verstand ist der Anblick einer schönen Frau allemal etwas Unterhaltendes.
— Christoph Martin Wieland
Den Tugenden benachbart sind die Laster.
— Hieronymus
Unerfahrenheit führt zu Selbstvertrauen, Bildung zu Scheu.
— Hieronymus
Nur die Liebe zur Wahrheit schafft Wunder.
— Johannes Kepler
Auf die Feinde muss man wohl Acht haben, denn niemand bemerkt unsere Fehler eher als sie.
— Diogenes Laertius
Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
— August Friedrich Langbein
Eine schöne Jungfrau trägt ihr Heiratsgut im Angesicht
— Christoph Lehmann
Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung
— August von Kotzebue
Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt
— August Strindberg
Es ist ein grundsätzlicher Irrtum, Heftigkeit und Starrheit Stärke zu nennen
— Thomas Carlyle