Sprüche über das Leben
3293 Sprüche — Seite 22
Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?
— Erasmus von Rotterdam
Es geschieht so oft, dass uns aus scheinbaren Vorzügen Schaden und aus scheinbaren Mängeln das Heil unseres Lebens erwächst.
— Georg Ebers
Große Geister haben Ziele, andere haben Wünsche
— Washington Irving
Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.
— Friedrich Nietzsche
Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat.
— Hildegard von Bingen
Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.
— Neill Lawson
Wir leben in einer allzu bewussten Zeit. Wir wissen so viel, aber wir fühlen so wenig
— David Herbert Lawrence
Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe.
— Alfred Adler
Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.
— Thukydides
Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.
— Alfred Adler
Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
— August Bebel
Opposition ist die Kunst, so geschickt dagegen zu sein, dass man später dafür sein kann.
— Charles de Talleyrand
Erstaunlich, dass der Mensch nur hinter einer Maske ganz er selbst ist.
— Edgar Allan Poe
Unser Verlangen nach Lust verknüpft uns der Gegenwart. Die Sorge um unser Heil macht uns von der Zukunft abhängig.
— Charles Baudelaire
Wer vor sich selber flieht, wird immer eingeholt.
— Ernst Wiechert
Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.
— Vincent van Gogh
Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?
— George Bernard Shaw
Ein großer Geist fühlt sich im Dunkeln wohl. Das Weib ist da, gesehen zu werden.
— Frank Wedekind
Das Menschenleben ist eine ständige Schule.
— Gottfried Keller
Musst nicht widerstehn dem Schicksal, aber musst es auch nicht fliehen! Wirst du ihm entgegengehn, wird's dich freundlich nach sich ziehen.
— Johann Wolfgang von Goethe