Sprüche über das Leben
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Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.
— Eckhart von Hochheim
Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.
— Christian Johann Heinrich Heine
Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Kein Haus ist noch so fest, kein Himmel noch so hoch, im Balken nagt der Wurm, die Ratt' im Kellerloch.
— Carl Spitteler
Die lächerlichsten aller Träume sind die Träumereien der Weltverbesserer.
— Jean-Baptiste Molière
Der echte Revolutionär rebelliert nicht gegen Mißbräuche, sondern gegen Bräuche.
— José Ortega y Gasset
Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang
— Hippokrates von Kós
Was ist eigentlich Alt? Was Jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet. Alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.
— Novalis
Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.
— Wolfgang Amadeus Mozart
Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.
— Publius Syrus
Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.
— Benjamin Franklin
Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.
— Albert Schweitzer
Die meisten Menschen bringen so das ganze Leben hin, dass sie sich von Pfingsten nach Weihnachten und von Weihnachten nach Pfingsten sehnen.
— Theodor Fontane
Rein verstandlich betrachtet erscheint das Leben nicht anders als eine sinnvolle Sinnlosigkeit.
— Paul Bertololy
Es ist gut, in Bedrängnis zu leben. Das wirkt wie eine gespannte Feder
— Charles-Louis de Montesquieu
Alle Worte, die von Herzen kommen, sind gute Worte, und wenn sie mir helfen so frag ich nicht danach, ob es so genannte richtige Worte sind oder nicht.
— Theodor Fontane
Welcher Raum in der Welt ist nicht schon voll von unserem Mühen?
— Vergil
Wenn nur die Zeit nicht so verginge, aber sie vergeht so wahnsinnig.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Wahrheit kann durch äußere Berührung ebenso wenig befleckt werden wie ein Sonnenstrahl.
— John Milton