Sprüche über das Leben
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Mit dem Alter beginnen die Schwächen des Lebens; umso mehr muss die Seele ihnen standzuhalten bereit sein.
— Theodor Toeche-Mittler
Einsamkeit heißt Wirksamkeit für den, der Erinnerung und Ziel besitzt.
— Theodor Toeche-Mittler
Streben heißt leben: Vertausche zwei Buchstaben, es genügt, daß Alles sich ins Gegenteil fügt: sterben.
— Theodor Toeche-Mittler
Ich wollte das Alter gern der Jugend gleichsetzen, wenn es nur nicht die Enge der Bewegung, die Schwere der Erinnerung, die Bitternis der Erfahrung hätte.
— Theodor Toeche-Mittler
Dem Tatendrange geweiht sei Dein Morgen und den Erinnerungen Dein Abend.
— Theodor Toeche-Mittler
Hoffnung heißt der Morgenstern, Sehnsucht der Abendstern.
— Theodor Toeche-Mittler
Man kann sein Vaterland nicht mit einer Binde um die Augen lieben
— Frederico Garcia Lorca
Überall, wo die Menschen eingeteilt werden in gute und böse, hat man die Menschen nicht verstanden.
— Heinrich Lhotzky
Es ist um kein einziges Leben schade, auch kein einziges ist verloren, das im Kampfe gegen das Böse eingesetzt wurde.
— Heinrich Lhotzky
Eine dünne Freiheit ist immer noch besser als fettes Sklaventum
— Thomas Fuller
Wenn du erwartest, dass Dinge passieren, passieren sie seltsamerweise
— John Pierpont Morgan
Man hat immer zwei Gründe etwas zu tun: Einen anständigen und den wahren
— John Pierpont Morgan
Was nützt das Tempo, wenn unterwegs das Gehirn ausgeronnen ist?
— Karl Kraus
Ein Zwerg sieht nicht weiter als ein Riese, wenn er auf den Schultern eines Riesen steht
— Samuel Taylor Coleridge
Ein Mensch ist erst alt, wenn Reue den Platz von Träumen einnimmt.
— John Barrymore
Versuchung im vorgerückten Alter ist wie ein Dudelsack ohne Luft
— John Barrymore
Das Leben, Freunde, ist langweilig. Das dürfen wir nicht sagen
— John Barrymore
Jede Generation trägt ihre Zukunft und ihre Geschichte unbewusst und im vorhinein in sich.
— Hippolyte Taine
Die Vernunft, wenn sie wirksam werden will, muss die Form der Tradition annehmen, denn keine Lehre kann tätig eingreifen, bevor sie blind geworden.
— Hippolyte Taine
Die zwei stärksten und allgemeinsten Kräfte, die den Menschen beeinflussen, sind: die soziale Stellung und der Nationalcharakter.
— Hippolyte Taine