Sprüche über das Leben
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In Freiheit leben heißt erst leben.
— Karl Wilhelm Ramler
Mut und Geduld kann alles zwingen, Not lehrt uns empfindsam sein.
— Karl Wilhelm Ramler
Die Philosophie schweigt, wo die Gerechtigkeit den Verstand verliert
— Denis Diderot
Jede Periode des Lebens hat ihre Leidenschaften. Das Alter, das man für das weiseste halten sollte, hat gewöhnlich die schmutzigsten
— Johann Gottfried Seume
Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen.
— Casimir Delavigne
Wir müssen das Leben lieben, schon der Arbeit wegen, die man darin entfalten kann.
Das Leben ist eine Anstrengung, die einer besseren Sache würdig wäre.
— Karl Kraus
Das Leben ist einfach ein verdammtes Ding nach dem anderen.
— Elbert Green Hubbard
Bevor man das Leben über sich ergehen lässt, sollte man sich narkotisieren lassen.
— Karl Kraus
In der Spannung zwischen dem Ziel und der Wirklichkeit entdecken wir den Sinn unseres Lebens
— Alfred Adler
Kleinigkeiten im Leben ersetzen uns die „großen Ereignisse“. Das ist ihr Wert, wenn man ihn begreift
— Peter Altenberg
Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies
— Karl Julius Weber
Die Reue eines verlorenen Lebens wird zur Furie mancher Menschen, die zu spät einsehen, was sie tun sollten, und was sie wirklich getan haben.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
… schneller, wie die Welle steigt und fällt, treibt uns das Schicksal auf dem Meer des Lebens
— Theodor Körner
Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.
— Georg Rollenhagen
Gebt dem Menschen das Bewusstsein dessen, was er ist, und er wird auch bald lernen zu sein, was er soll
— Carl Friedrich von Rumohr
Zwar entwerfen wir unsere Häuser, aber später prägen sie uns.
— Winston Churchill
Es gibt nichts Törichteres im Leben als das Erfinden. Ich bin jetzt fünfunddreißig Jahre alt und habe der Welt noch nicht für fünfunddreißig Pfennige genützt.
— James Watt
Eine Sprache mit vielen Konsonanten ist wie ein Kartoffelacker. Eine Sprache mit vielen Vokalen aber ist wie ein Blumenbeet.
— Enrico Caruso
Selbst der Fleißigste ist ohne Phantasie nichts
— Heinrich Schliemann