Sprüche über das Leben
3293 Sprüche — Seite 137
Wer Vorschriften braucht, der soll sie machen — aber nur für sich.
— Else Pannek
Gekaufte Freuden, die eine gähnende Leere ausfüllen sollen, sind wachsende Ungeheuer.
— Else Pannek
Wünsche in die Realität umzusetzen, ist die Herausforderung, an der alles scheitert oder zu einem großen Abenteuer wird.
— Else Pannek
Die gute alte Zeit ist die gute alte Zeit, weil man damals jung gewesen ist.
— Else Pannek
Wer begreift, was er fühlt, kann für sich handeln.
— Else Pannek
Freude ist wie das Erblühen einer Knospe, ein Sonnenaufgang, ein erfrischender Quell auf der Wanderung.
— Else Pannek
Horoskope liest, wer nicht hat, was er braucht. Die Horoskope bringen's nicht.
— Else Pannek
Vergangenheit ist unabänderlich. Getragen wiegt sie leichter als geschleppt.
— Else Pannek
Ängste beeinflussen die Entwicklung. — Entfaltung geschieht im Freisein von Angst.
— Else Pannek
Fortschritt ist, wenn Menschen gezüchtet werden, die die Schadstoffe ihres Fortschritts überleben.
— Else Pannek
Alt zu werden ist eine Gnade — aber nicht immer ein Vergnügen.
— Else Pannek
Wir wurden nicht aus dem Paradies vertrieben. Es war umgekehrt, wir haben das Paradies vertrieben.
— Else Pannek
Alles hat seine Gültigkeit — alles und immer — Gestern, Heute und Morgen. Und doch muss jeder, muss jede Generation alles neu erleben und durchleiden, erkennen und begreifen.
— Else Pannek
Jugend weiß alles. Das Alter weiß was alles möglich ist.
— Else Pannek
Für Ehrfurcht vor dem Leben können wir uns nichts kaufen. Alles, was gut und unbezahlbar ist, bekämen wir als Geschenk.
— Else Pannek
Gleichgültigkeit nimmt die Farbe aus dem Leben.
— Else Pannek
Seine eisernen Grundsätze lässt man nicht durch Ereignisse oder Tatsachen erschüttern.
— Else Pannek
Man lernt nie aus. Nicht einmal dann, wenn man darauf verzichten möchte.
— Else Pannek
Nicht ärgern, nur wundern. — Und das Wundern hört dann niemals auf.
— Else Pannek
Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.
— Theodor Fontane