Sprüche über das Leben
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Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.
— Friedrich von Schiller
Wo der Verstand anfängt, hört der Mensch auf, Mensch zu sein.
— Donatien A. F. Marquis de Sade
Die Gefahr verschont denjenigen, der ihr die Stirn bietet.
— Emile Zola
Armut ist die beste Lebensschule. Sie macht hart, unnachgiebig und grausam.
— John Knittel
Rasch kam ich zu der Überzeugung, dass Grundsätze nur gültig sind, wenn man satt ist.
— Mark Twain
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.
— René Descartes
Wie viele Male schaut der Wille durch's Fenster, ehe die Tat durch's Tor geht.
— Erasmus von Rotterdam
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Physische Kraft und schöne Gestalt sind Gaben der Jugend; des Alters Blüte aber ist die Weisheit.
— Demokrit
Wahres Leben ist Lauschen des Herzens auf die Klänge der Ewigkeit.
— Friedrich von Bodelschwingh
Gewohnheit heißt die große Lenkerin des Lebens. Daher sollen wir uns auf alle Weise erstreben, gute Gewohnheiten einzuimpfen
— Francis Bacon
Die Selbstbezichtigung ist auch eine Art Luxus. Wenn wir uns selbst die Schuld geben, glauben wir, niemand sonst habe das Recht, uns die Schuld zu geben.
— Oscar Wilde
Tapferkeit heißt, der einzige zu sein der weiß, dass man Angst hat.
— Franklin P. Jones
Die Leidenschaften sind die Pforten der Seele.
— Baltasar Gracián y Morales
Um der Zukunft willen soll der Mensch die Vergangenheit hochhalten.
— Jeremias Gotthelf
Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.
— Thales von Milet
Je intensiver wir leben, umso mehr strahlen wir Lebensfreude aus.
— Johannes von Müller
Der Mensch jagt nach Rätseln, und kaum hat er die Auflösung entdeckt, so ärgert er sich über sich selbst.
— Ludwig Tieck
Meinung wird letztlich durch Gefühle und nicht durch den Intellekt bestimmt.
— Herbert Spencer
So viele Jahre auch vergehen mögen, die Natur des Menschen ändert sich nicht.
— Thukydides