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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 127

  1. Ein angenehmes Leben und heiteres Leben kommt nicht von äußeren Dingen.

    Plutarch

  2. Der eigentliche Redner der Volksversammlung ist die Leidenschaft.

    Antoine de Rivarol

  3. Ein Ideal, für das ein Mann oder eine Frau nicht kämpfen wollen, stirbt - das ist ein Naturgesetz.

    Kurt Tucholsky

  4. Entfremdet und entwürdigt ist nicht nur der, der kein Brot hat, sondern auch der, der keinen Anteil an den großen Gütern der Menschheit hat.

    Rosa Luxemburg

  5. Das Geheimnis der kleinsten natürlichen Freuden geht über die Vernunft hinaus.

    Marquis de Vauvenargues

  6. Zu sagen, was ist, ist und bleibt die revolutionärste Tat.

    Rosa Luxemburg

  7. Man muss keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.

    Johann Peter Eckermann

  8. Wahres und Gutes wird sich versöhnen, wenn sich beide vermählen im Schönen.

    Friedrich Rückert

  9. Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  10. Die Schönheit strahlt nur aus dem innern Leben.

    Theodor Körner

  11. Schönheit ist Gesetzmäßigkeit. Schönheit erscheint, solange die Gesetzmäßigkeit empfunden wird. Sie schwindet, wenn unsere Sinne die Gesetzmäßigkeit nicht mehr erkennen.

    Walter Rathenau

  12. Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.

    François de la Rochefoucauld

  13. Die Tatsache, dass der Schmerz unsere Werte nicht anerkennt, wird in ruhigen Zeiten leicht überdeckt.

    Friedrich Georg Jünger

  14. Nur wer irgendein Ideal, das er ins Leben ziehen will, in seinem Innern hegt und nährt, ist verwahrt gegen die Gifte und Schmerzen der Zeit.

    Jean Paul

  15. Das hat die Freude mir dem Schmerz gemein, dass sie die Menschen der Vernunft beraubt.

    August von Platen

  16. Das Alter ist ein Tyrann, der bei Lebensstrafe alle Vergnügungen der Jugend verbietet.

    François de la Rochefoucauld

  17. Nur in der Jugend ist man Weltbürger. Die besten unter den Alten sind nur Erdenbürger.

    Ludwig Börne

  18. Wir mögen die Himmel erstürmen und neue Sterne ohne Zahl finden: Es gibt immer noch den neuen Stern, den wir nicht gefunden haben - jenen, auf dem wir geboren sind.

    Gilbert Keith Chesterton

  19. Wer über den See geht, wechselt den Himmel, doch nicht den Charakter.

    Horaz

  20. Es ist mit der Weltenuhr wie mit der des Zimmers. Am Tage sieht man sie wohl, aber hört sie fast gar nicht. Des Nachts aber hört man sie gehen wie ein großes Herz.

    Christian Morgenstern