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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 154

  1. Der Stolz baut gleich dem Adler seinen Sitz neben den Sternen, die Wollust nistet gleich der Lerch' nah der Erde.

    Edward Young

  2. Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.

    Edward Young

  3. Man badet zweimal nicht im selben Bach, erwacht nicht zweimal zu demselben Leben.

    Edward Young

  4. Über die Torheiten unserer Jugend erröten wir nicht, aber über die Torheiten unseres Alters.

    Edward Young

  5. Das erste sichere Kennzeichen einer gesunden Seele ist die Ruhe des Herzens und ein inwendig gefühltes Vergnügen.

    Edward Young

  6. Gold glänzt zumeist, wo Tugend nicht mehr strahlt: Die Sterne glühn erst, wenn die Sonne sank.

    Edward Young

  7. Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.

    Edward Young

  8. Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  9. Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.

    Julius Wilhelm Zincgref

  10. Es gibt nacheinander und nebeneinander unzählig viele Welten.

    Anaximander

  11. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

    Ferdinand Ebner

  12. Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.

    Ferdinand Ebner

  13. Was nicht auf das Gesetz gegründet war, wird auch, vom Gesetz nicht geschützt, zugrunde gehen.

    Ferdinand Ebner

  14. Geist ist Mut zum Leben, wo man ihn nicht für möglich halten sollte.

    Ferdinand Ebner

  15. Das Wort ist Medium der Erinnerung.

    Ferdinand Ebner

  16. Die Mixtur, Mensch genannt, ist wohl das tollste Ragout, welches je einem himmlischen Kochbuch entschlüpfte

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  17. Einen großen Reiz des Alters vergißt man gewöhnlich, nämlich die ruhige Resignation

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  18. Wir sind, was wir müssen, und nicht, was wir wünschen.

    George Meredith

  19. Die Zivilisation ist nichts anderes als ein Farbanstrich, der vom nächsten Regen fortgewaschen wird.

    Auguste Rodin

  20. Wer dem Leben gegenüber gleichgültig bleibt, ist verantwortungslos.

    Menander