Sprüche über das Leben
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Ein guter Mensch ist immer ein Anfänger.
— Martial
Jede Minute des Lebens trägt in sich ihren Wert als Wunder und ihr Gesicht ewiger Jugend.
— Albert Camus
Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.
— Theodor Fontane
Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?
— Ralph Waldo Emerson
Die Menschen verkommen, wenn sie kein Festtagskleid anziehen.
— Thomas Carlyle
In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.
— Sören Kierkegaard
Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten
— Gilbert Keith Chesterton
Keiner will gesund leben, keiner gut sein , jener nur durch ein Wunder kuriert, dieser entsündigt werden.
— Emil Gött
Die Ehre hat gesetzlichen Anspruch auf Feierabend und Pension.
— Emil Gött
Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.
— Marcel Proust
Soviel sich auch um und in mir ändere, dieselbe Sonne, die mich als Kind bestrahlte, sieht mich unverändert jetzt an.
— Jean Paul
Kraftvolle Menschen sind versöhnlich.
— Emil Palleske
Wie soll man in der Abgeschiedenheit seine Fehler kennenlernen?
— Basilius von Caesarea
Seit die Vergangenheit aufgehört hat, ihr Licht auf die Zukunft zu werfen, irrt der menschliche Geist in der Finsternis.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Die Welt ist ein seltsames Theater. Man findet dort wohl Augenblicke, wo die schlechtesten Stücke die größten Erfolg haben.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.
— Immanuel Kant
Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.
— Francis Bacon
Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.
— Franz Grillparzer
Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.
— Albert Camus
Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.
— Aristoteles