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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 125

  1. Fanatiker sind zu allem fähig, sonst aber zu nichts.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  3. Die letzte Schlußfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl von Dingen gibt, die ihr Fassungsvermögen übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie nicht zu dieser Einsicht gelang …

    Blaise Pascal

  4. Es ist nicht gut, dass alles geschieht, was die Menschen wünschen

    Heraklit von Ephesos

  5. Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten

    Marcel Proust

  6. Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Ein Unverschämter kann bescheiden aussehen, wenn er will, aber kein Bescheidener unverschämt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  8. Manche wären sehr erstaunt zu erfahren, worauf ihre Achtung vor den Menschen beruht.

    Marquis de Vauvenargues

  9. Kraft und Wohlgestalt sind Vorzüge der Jugend, der des Alters aber ist die Blüte der Besonnenheit.

    Demokrit

  10. In der Nacht hat der Mensch nur ein Nachthemd an, und darunter kommt gleich sein Charakter.

    Robert Musil

  11. Im Leben einer Frau zählt nur die Jugend.

    Henry de Montherlant

  12. Der Mensch ist mit Fähigkeiten begabt, die sich nur bei zufälligen Gelegenheiten äußern.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden.

    Jean de la Bruyère

  14. Irrtum erregt, Wahrheit beruhigt.

    Joseph Joubert

  15. Es kommt darauf an, dass sich ein Kapital bildet, was nie ausgeht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren, das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Man traue keinem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden lässt.

    Edward Gibbon

  18. Die Macht ist die Königin der Welt, und nicht die Meinung der Leute. Aber die Macht gebraucht die Meinung. Und die Macht macht die Meinungen.

    Blaise Pascal

  19. Gerade das Gegenteil tun heißt auch nachahmen, es heißt nämlich das Gegenteil nachahmen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut! Keine Stunde laß entfliehen, Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim