Sprüche über das Leben
3293 Sprüche — Seite 17
Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit
— Laotse
Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.
— Leonardo da Vinci
Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.
— Wilhelm von Humboldt
Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen
— Baruch de Spinoza
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht
Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegun …
— Baruch de Spinoza
Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.
— Arthur Schopenhauer
Ein Mensch, der für nichts zu Sterben gewillt ist, verdient es nicht zu leben
— Martin Luther King
Übereifer grenzt an Torheit und führt zu Enttäuschungen.
— Honoré de Balzac
Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.
— Johann Peter Eckermann
Man stirbt nur einmal, und dann für sehr lange Zeit
— Jean-Baptiste Molière
Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit
— Albert Einstein
Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.
— Rainer Haak
Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.
— Victor-Marie Hugo
Der Aufrichtige lacht mit den Augen mehr als mit dem Mund
— Niccolò Tommaseo
Die Frau, die sich ertappen läßt, verdient ihr Schicksal.
— Honoré de Balzac
Die Illusion, die uns verherrlicht ist uns lieber als zehntausend Wahrheiten.
— Alexander Puschkin
In der Vergangenheit ist reichlich Stoff zur Freude und Wehmut, zur Zufriedenheit mit sich und zur Reue.
— Wilhelm von Humboldt