Sprüche über das Leben
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Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.
— John Steinbeck
Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.
— John Steinbeck
Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.
— John Steinbeck
Ein Mord aus Rache, ein Mord aus Hass ist kein Beweis für Kraft.
— John Knittel
Man fährt nicht so sehr, um etwas zu sehen, sondern damit man was erzählen kann.
— John Steinbeck
Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.
— George Eliot
Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuheben.
— Thomas von Aquin
Die Welt ist ein schöner Platz und wert, dass man um sie kämpft.
— Ernest Miller Hemingway
Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt; der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.
— André Gide
Ein Mensch ohne Leidenschaft ist ein Steinbild ohne Leben. Keine große Tat geschah, deren Mutter sie nicht war.
— Augustinus
Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.
— Karl Kraus
Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.
— Joseph Conrad
Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.
— Walt Whitman
Je freier man atmet, je freier man lebt.
— Theodor Fontane
Man kennt sich selbst erst richtig, wenn man weiss, was Angst ist und sie überwunden hat
— Reinhold Messner
Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg hatte.
— Reinhold Messner
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.
— Thomas von Aquin
Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein.
— Edmund Burke
Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.
— Gilbert Keith Chesterton