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Sprüche über das Leben

3293 Sprüche — Seite 110

  1. In jedem starken menschlichen Gefühl ist sein Gegenteil enthalten. Im Ausbruch der Verzweiflung verkündet sich der Trost, im Jubel lauert die Verzweiflung.

    Walter Rathenau

  2. Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Freiheitsliebe ist Nächstenliebe, Machtliebe ist Eigenliebe.

    William Hazlitt

  4. Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.

    Johann Gottfried Seume

  5. Nie drohe man zuerst mit der Faust und dann mit dem Finger.

    Franklin D. Roosevelt

  6. Man muss den Punkt kennen, bis zu dem man zurückweichen kann.

    Friedrich Georg Jünger

  7. Am Ende des längsten Lebens sind wir immer noch Anfänger.

    John Henry Newman

  8. Der Sarg, das sind die Bretter, welche die andere Welt bedeuten.

    Daniel Spitzer

  9. Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung: die Blüte sowohl als die Frucht.

    Rabindranath Tagore

  10. Lügen ist nur dann ein Laster, wenn es Böses stiftet, dagegen eine sehr große Tugend, wenn dadurch Gutes bewirkt wird.

    Voltaire

  11. Alles, was das Leben ist, sind die Träume nach Rache.

    Paul Gauguin

  12. Die Geburt ist offenbar ein Schwerverbrechen, denn sie wird mit dem Tode bestraft.

    Voltaire

  13. Wahlen sind manchmal die Rache des Bürgers. Der Stimmzettel ist ein Dolch aus Papier

    David Lloyd George

  14. Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

    Antoine de Saint-Exupéry

  15. Nicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis Freude zu entdecken. Was ein Mensch sucht, kann er in einer einzigen Rose finden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Die Dummheit geht oft Hand in Hand mit Bosheit.

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Alles Flexible und Fließende neigt zu Wachstum. Alles Erstarrte und Blockierte verkümmert.

    Oscar Wilde

  18. Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht.

    Oscar Wilde

  19. Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

    Mutter Theresa

  20. Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfremdung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten und leichtesten, wenn auch am leisest …

    Wilhelm von Humboldt