Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 96
Der Unkluge denkt über das nach, was er gesagt hat; der Kluge aber über das, was er sagen will.
— Jean Antoine Petit-Senn
Man kommt besser in der Welt vorwärts, wenn man Fehler verbirgt, als wenn man Tugenden zeigt.
— Jean Antoine Petit-Senn
Das Mißgeschick, das uns nachsichtig gegen andere macht, macht sie oft hart gegen uns selbst.
— Jean Antoine Petit-Senn
Was das Volk über mich urteilt, ist mir so gleichgültig wie das Urteil einer Herde blöden Viehes
— Francesco Petrarca
Und geschieht es denn nicht stets, dass die wahre Liebe die schlechten Sitten anderer zur Umkehr bewegt?
— Francesco Petrarca
Alles besiegt und raubt die geizende Zeit, den Ruhm auch, und schafft uns ein zweites Sterben.
— Francesco Petrarca
Es ist eine viel schlimmere Art des Stolzes, andere zu verkleinern, als sich selbst zu erheben.
— Francesco Petrarca
Zwischen Blindheit aus Liebe und Blindheit aus Neid ist wohl der Ursache nach ein großer Unterschied, in der Wirkung jedoch gar keiner.
— Francesco Petrarca
Jeder, der versucht aus der großen Herde, die da heißt ›Gesellschaft‹, auszubrechen, ruft das Mißfallen der Herde hervor.
— Francesco Petrarca
Was alle trifft, erträgt man leicht
— Karl Wilhelm Ramler
Ein Mächtiger, der mit dem Schwächeren spricht, verlangt nur Beifall, nicht Wahrheit.
— Karl Wilhelm Ramler
Wer uns nicht loben kann, der schimpft uns nicht.
— Karl Wilhelm Ramler
Mitleidig ist die ganze Welt, sobald nicht Eigennutz das Urteil fällt
— Karl Wilhelm Ramler
Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen
— John Reed
Bei manchen Menschen ist es reine Intoleranz, von Toleranz zu sprechen
— Honoré Gabriel Victor de Riqueti
Meine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehen, die ich wirklich mag. Alle anderen weise ich ab
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Leben sie so,dass jeder ihnen freundlich begegnet, und sie werden erstaunt sein, was für ein glückliches Leben sie führen
— Charles M. Schwab
Wenn du versuchst, den Menschen die Folgen ihrer Verrücktheit zu verschweigen, kommt dabei letzten Endes eine Welt voller Narren heraus
— Herbert Spencer
Die tiefe Sicherheit einer Gesellschaft hängt von Natur und Verhalten ihrer Bürger ab
— Herbert Spencer
Die Rachsucht ist die Gerechtigkeit der Gemeinen.
— Hermann Stehr