Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 39
Achtbare Menschen entschuldigen die Tatsache, dass sie ihr Wort gebrochen haben, nicht damit, dass sie auf ihre Nachbarn weisen, die dasselbe getan haben.
— Sir Arthur Conan Doyle
Menschen sind zuweilen ebenso eifersüchtig in der Freundschaft wie in der Liebe. Das zeugt mehr von einer neidischen als von einer zärtlichen Gemütsart.
— Adolph Freiherr von Knigge
Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchtet, auf den man in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet
— Jeremias Gotthelf
Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, was im Leben vorkommt.
— Mark Aurel
Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind
— Peter Rosegger
Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, sondern wir müssen uns nach der Wahrheit richten.
— Matthias Claudius
Kein Mensch nimmt guten Rat an, aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat
— Jonathan Swift
Tapferkeit ist ein Anfall, der bei den meisten Menschen schnell vorübergeht.
— Mark Twain
Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.
— Don Bosco
Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.
— Augustinus
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand eine Wahrheit ausspricht.
— Christian Morgenstern
Auch wenn du allein bist, solltest du nichts Böses tun oder sagen. Lerne, dich mehr vor dir selbst als vor anderen zu schämen!
— Demokrit
Ich weiß wohl was ich fliehe, aber nicht was ich suche.
— Michel de Montaigne
Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.
— Oscar Wilde
Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.
— George Bernard Shaw
Es ist schön mit jemandem schweigen zu können
— Kurt Tucholsky
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.
— Seneca
All unser Übel kommt daher, dass wir nicht allein sein können.
— Arthur Schopenhauer
Es ist stets leichter, Menschen zum Streit zu reizen und ihre Leidenschaften zu erhitzen, als sie zu mäßigen und zum geduldigen Werk des Friedens anzuhalten
— André Gide
Ich meine, es müsste einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, dass sie sich nicht geliebt haben, wie sie sich hätten lieben können.
— Christian Morgenstern