Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 46
Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.
— Friedrich Nietzsche
Ehe - ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.
— Oscar Wilde
Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo sie uns beliebt
— Marie von Ebner-Eschenbach
Sag nicht Gutes über dich selbst. Man wird dir mißtrauen. Sag nichts Schlechtes über dich selbst. Man wird dich beim Wort nehmen.
— Joseph Roux
Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
— Victor-Marie Hugo
Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.
— Friedrich Nietzsche
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.
— Konrad Adenauer
Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das gleiche.
— Walter Rathenau
Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest, und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen, von jedem Wehen Blüten schenken lässt.
— Rainer Maria Rilke
Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile.
— Rudolf Steiner
Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!
— Charles Caleb Colton
An sich selbst muss der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist.
— Wilhelm Raabe
Es ist schlimm um eine Nation bestellt, in der die Jugend konservativer ist als das Alter
— Heinrich von Treitschke
Selten wirst du einen Menschen finden, der bei geöffneten Türen ruhig leben könnte.
— Charles Baudelaire
Menschen sind es, die das Gemeinwesen ausmachen, nicht Mauern!
— Thukydides
Denn niemand geht mit derselben Sicherheit an die Tat, mit welcher der Rat kommt, sondern Zuversicht herrscht beim Rat, Zaghaftigkeit und Halbheit bei der Tat.
— Thukydides
Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.
— Thukydides
Ein Weiser nutzt seine Feinde besser aus als ein Narr seine Freunde.
— Baltasar Gracián y Morales
Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. Du weißt es, dass sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.
— Friedrich Rückert
Ach ich fühl es! Keine Tugend ist so recht nach meinem Sinn; stets befind ich mich am wohlsten, wenn ich damit fertig bin.
— Wilhelm Busch