Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 74
Ein Narr trifft allemal noch einen größeren an, der ihn nicht genug bewundern kann.
— Magnus Gottfried Lichtwer
Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte.
— Johann Wolfgang von Goethe
Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: der Ehemann ist der größte von beiden.
— William Shakespeare
Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.
— Matthias Claudius
Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.
— Rosa Luxemburg
Das ganze Glück des Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.
— Blaise Pascal
Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.
— Johann Wolfgang von Goethe
Beim Anblick eines gewissen Elends empfindet man eine Art Scham, glücklich zu sein.
— Jean de la Bruyère
Die Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das eigene.
— Jonathan Swift
Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.
— Berthold Auerbach
Der Gehorsam heuchelt Unterordnung, so wie die Angst vor der Polizei Anständigkeit heuchelt
— George Bernard Shaw
Ein jeder von uns müsste Respekt für die leidende Menschheit empfinden.
— Giuseppe Verdi
Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der nicht Freude daran hat, Rat zu erteilen.
— John Steinbeck
O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.
— Otto Julius Bierbaum
So geht es oft mit einer Unterhaltung: Nach einer Weile vergeblicher Auseinandersetzung merkt man, dass man gar nicht von derselben Sache gesprochen hat
— André Gide
Schmeichler sind wie Sonnenblumen, blicken nach dem Himmel hin, Wurzeln aber in der Erde, suchen Vorteil und Gewinn.
— Friedrich von Logau
Menschen, die sich überschätzen, richten ihr Chaos an wie ein kaltes Buffet.
— Else Pannek
Gute Wünsche bewirken mehr als gute Ratschläge.
— Else Pannek
Andere in Güte für uns gewinnen - das muss unser Leitgedanke sein
— Abraham Lincoln
Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.
— Gottfried Wilhelm Leibniz