Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 61
Man kann den Leuten aus dem Wege gehen vor lauter Verachtung oder - vor lauter Respekt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.
— Mark Aurel
Jeder hat das Recht, alles zu tun, wodurch er keinen verletzt.
— Arthur Schopenhauer
Was ist das Menschlichste? - Jemandem Scham ersparen.
— Friedrich Nietzsche
Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das wunderbare zu sehen
— Pearl S. Buck
Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit.
— Antoine de Saint-Exupéry
Wo finde ich den Menschen, der von der Einsicht anstatt von Trieben und bloßer Gewohnheit geleitet wird?
— Khalil Gibran
Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
— Christian Friedrich Hebbel
Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.
— Dietrich Bonhoeffer
Kennt ihr die Arznei des Beispiels, die Heilkraft der Bewunderung und der seelenstärkenden Achtung?
— Jean Paul
Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht.
— Mark Twain
Die Vernunft formt den Menschen, das Gefühl leitet ihn.
— Jean-Jacques Rousseau
Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.
— Theodor Fontane
Beim Spiel kann man einen Menschen besser kennen lernen, als im Gespräch in einem Jahr.
— Platon
Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.
— Ralph Waldo Emerson
Das hochfliegende Wort "Freiheit" bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht.
— Wilhelm Busch
Das Lachen verlangt Arglosigkeit, die meisten Menschen lachen aber am häufigsten boshaft
— Fjodor M. Dostojewski
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.
— François de la Rochefoucauld
Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.
— Nicolaus Machiavelli
Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.
— Abraham a Sancta Clara