Sprüche zum Zusammenleben
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Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.
— Rainer Haak
Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.
— August Strindberg
Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.
— Seneca
Es ist nicht sehr menschenfreundlich, wenn man von einem Gegner das Schlimmste erwartet, aber es ist selten falsch.
— Charles de Talleyrand
Da ist unsre Heimat, diese Dinge, bleiben in den Tiefen unsrer Seele.
— Carl Spitteler
Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?
— Friedrich von Schiller
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Kleider machen Leute, aber keine Menschen.
Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.
— August von Kotzebue
Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Es gibt nur ein Mittel, auf den kommenden Tag zu verzichten. Sterben.
— Victor-Marie Hugo
Wer Mut zeigt macht Mut.
— Adolph Kolping
Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.
— Dante Alighieri
Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer ein Vergehen übergeht, lädt zu neuen Fehltritten ein.
— Publius Syrus
Ein lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.
— Plutarch
Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden
— Jean-Baptiste Molière
Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.
— Friedrich Rückert
Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden
— François de la Rochefoucauld
Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?
— Theodor Fontane