Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 18
Wie es der Charakter der großen Geister ist, mit wenigen Worten viel zu sagen, so besitzen im Gegenteil die kleinen Geister die Gabe, viel zu sprechen und nichts zu sagen.
— François de la Rochefoucauld
Unendlich mannigfaltig sind die Menschen, und die Herzen sind einander nicht ähnlicher als die Gesichter
— Francesco Petrarca
Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit
— Christian Friedrich Hebbel
Nichts ist so hart, so trocken, so eng als ein Herz, das in allen Dingen nur sich liebt.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab
— Leonardo da Vinci
Wer jede Mühe abnimmt, das Bemühen anderer abwehrt, wird nicht geliebt, sondern übersehen.
— Else Pannek
Die Raucher vernebeln nicht nur die Luft, sondern meist auch ihren Geist, und so kann man leichter mit ihnen fertig werden.
— Konrad Adenauer
Jede bessere Zukunft, welche man der Menschheit anwünscht, ist notwendigerweise auch in manchem Betracht eine schlechtere Zukunft.
— Friedrich Nietzsche
Hilf dir selber: dann hilft dir noch jedermann. Prinzip der Nächstenliebe
— Friedrich Nietzsche
Was jedermanns Angelegenheit ist, geht keinen etwas an, ausgenommen die Journalisten.
— Joseph Pulitzer
Eine schöne Menschenseele finden, ist Gewinn.
— Johann Gottfried Herder
Die meisten Menschen sprechen nicht, zitieren nur. Man könnte ruhig fast alles, was sie sagen, in Anführungszeichen setzen.
— Christian Morgenstern
Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen
— Pythagoras
Wahrhaft ist nur der Mensch, der nicht lügt, nicht, wer die Wahrheit sagt.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Zürnt, Freunde nicht, wenn Spötter euch verlachen, erwidert lächelnd ihren Spott, und wisst: Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.
— Friedrich von Bodenstedt
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …
— Henry David Thoreau
Darin besteht das unantastbare Recht vieler: dasjenige zu ernten, was andre gesät haben.
— Otto Weiss
Menschen sind wie Grundstücke: Manchmal ist eine Goldader darin, und der Besitzer weiß es nicht.
— Jonathan Swift
Gutes Benehmen ist die Kunst, Menschen unseren Umgang angenehm zu machen.
— Jonathan Swift
Wenn jedermann so früh wie möglich kommen will, müssen notwendig die meisten zu spät kommen
— Georg Christoph Lichtenberg