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Sprüche zum Zusammenleben

2175 Sprüche — Seite 90

  1. Wer lüget, wer verleumdet, ist ärger als ein Dieb.

    Friedrich von Hagedorn

  2. Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  3. Alles, was der Gesellschaft, das heißt dem Menschengeschlecht und der Welt nützt, ist ehrenvoll, alles, was ihr schädlich ist, schändlich.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  4. Wenn du einen Menschen beurteilst, so beurteile ihn so, wie er war, als du ihn am meisten liebtest.

    Jens Peter Jacobsen

  5. Wer die Jugend schilt und Jugend scheucht, einsam durch mürr'sches Alter kreucht.

    Carl Leberecht Immermann

  6. Wer stolz auf Vorzüg' ist, fühlt irgend ein Gebrechen; Und wer sich brüsten mag, ist sich bewußt der Schwächen.

    Friedrich Rückert

  7. Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte.

    Hugo Ball

  8. Die Menschen leben vom Versprechen.

    Thomas Chandler Haliburton

  9. Wenn du zwischen Wahrheit und Lüge in die Enge kommst, entscheide dich ohne Nachsinnen für die Wahrheit. Sie ist immer die Bessere, gesagt zu werden.

    August von Platen

  10. Ein Irrtum bekämpft den anderen; jeder bekämpft seinen Widersacher und die Wahrheit springt hervor.

    Henry Thomas Buckle

  11. Der Ruhm bringt jenem keine Erquickung, der ihn gestohlen hat, statt ihn sich zu verdienen.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  12. Nichts ist seltener als ein Mensch, den man immer um sich ertragen kann.

    Giacomo Leopardi

  13. Sonderbar, dass jeder seine Mitmenschen immer nur nach sich selbst beurteilt!

    Giacomo Leopardi

  14. Der Mensch, welcher sich selbst nichts mehr wünscht und sich selbst nicht mehr liebt, taugt auch für andere nichts.

    Giacomo Leopardi

  15. Die Blinden werden immer von den Sehenden geleitet werden, oder in die Grube fallen, und sicherlich ist keine Dienstbarkeit und keine Verknechtung schlimmer als die, welche den Verstand betrifft.

    Giacomo Leopardi

  16. Fast alle Menschen, die etwas taugen, haben schlechte Manieren.

    Giacomo Leopardi

  17. Im Alter ist Unabhängigkeit eine Form der Sklaverei.

    Giacomo Casanova

  18. Der Weg der neueren Menschheit geht von der Humanität durch die Nationalität zur Bestialität.

    Franz Grillparzer

  19. Du hast einen Menschen nicht überzeugt, nur weil du ihn zum Schweigen gebracht hast.

    John Morley of Blackburn

  20. Die wortgewandte Rede funktioniert nicht von den Lippen zum Ohr, sondern von Herz zu Herz.

    William Jennings Bryan