Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 87
Wer sich Respekt verschaffen will, darf sich nur von seiner hässlichsten Seite zeigen.
— Gustave Flaubert
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen
— Friedrich Ludwig Jahn
Es gibt Leute die unterhalten in ihren Köpfen Fremdenzimmer für die Meinung anderer Leute.
— Joseph Joubert
Kein Mensch kann einen anderen gerecht tadeln oder verdammen, denn kein Mensch kann einen anderen richtig kennen.
— Thomas Browne
Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.
— Francois René de Chateaubriand
Die menschliche Natur ist schwach, der Einfluss der Umgebung stark.
— Sir Arthur Conan Doyle
Gewalt fällt wahrhaftig auf den Gewalttätigen zurück, und der Ränkeschmied fällt in die Grube, die er andern gräbt.
— Sir Arthur Conan Doyle
Wenn man in die mittleren Jahre kommt, kennt man alle Antworten, doch nur höchstselten stellt einem jemand die entsprechenden Fragen!
— Henri Dunant
Wir sprechen zu viel, aber wir sehen zu wenig.
— Richard Wagner
Vor dem Sterben ist es gut, wenn der Mensch alleine ist.
— Reinhold Messner
Wer ist so blödsinnig, dass er die Wahrheit nicht erkennen, wer so neidisch, dass er die erkannte Wahrheit nicht mitteilen möchte?
— Johann Georg Adam Forster
Kann uns etwas nicht schaden, dürfen wir ruhig die verlachen, die uns davor bewahren wollen.
— Marquis de Vauvenargues
Selig sind die Rücksichtslosen, denn sie werden das Erdreich besitzen.
— Peter Hille
Schrecklich sind die Anspruchslosen. Die nichts fordern, gewähren auch nichts.
— Peter Hille
Vorurteil! Das Wort ist nicht übel, wollte nur das Urteil nachkommen.
— Peter Hille
Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.
— Adolph Freiherr von Knigge
Auch vom Feind kommt häufig ein guter Rat.
— Aristophanes
Nichts wird uns mehr den Frieden rauben, als: Aberglauben
— Heinrich Martin
Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.
— Emanuel Wertheimer
Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.
— Emanuel Wertheimer