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Sprüche zum Zusammenleben

2175 Sprüche — Seite 78

  1. Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.

    Seneca

  2. Wer nach seinem Gewissen lebt, der ist kein Knecht, der befiehlt sich selbst und gehorcht sich selbst; der lebt wirklich menschlich.

    Johann Geiler von Kayserberg

  3. Sei dessen eingedenk, dass zwischen einem Verrückten und einem, der vor Zorn rast, kein größerer Unterschied besteht als zwischen einer vorübergehenden und einer dauernden Tollheit.

    Erasmus von Rotterdam

  4. Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag; sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.

    Georg Büchner

  5. Um die Menschen klug zu machen, muss man klug sein; sie dumm zu machen, muss man dumm scheinen.

    Ludwig Börne

  6. Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

    René Descartes

  7. Man muss mit seinen Feinden leben, da man nicht jedermann zum Freund haben kann.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  8. Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.

    Albert Camus

  9. Verständnis kommt uns durch die Liebe.

    Richard Wagner

  10. In jedem ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.

    Martin Buber

  11. Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts.

    Karl Marx

  12. Wenn man es fertigbringen könnte, dass die Leute auf ihrem richtigen Platze ständen und wollten stehen bleiben, dann wären wir weit, sehr weit.

    Adolph Kolping

  13. Die größte Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

    Albert Camus

  14. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  15. Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht wächst

    Rabindranath Tagore

  16. Die es gut meinen, das sind die schlimmsten

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  17. Ist die Einsamkeit für große Geister eine Nahrungsquelle, so ist sie für kleine eine Qual.

    Samuel Smiles

  18. Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.

    Oscar Wilde

  19. Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen

    Nicolas Chamfort

  20. Reife ist, wenn man das Vollkommene nicht im Ungewöhnlichen, sondern im Alltäglichen sucht.

    Hugo von Hofmannsthal