Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 71
Für immer sucht vergebens, wer in seinem Herzen sucht.
— Bettina von Arnim
Schenke mit Geist, ohne List. Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist
— Joachim Ringelnatz
Der Mensch ist ein Raubtier mit manchmal humanen Ansätzen
— Friedrich Dürrenmatt
Die Strafe des Lügners ist nicht die, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern, dass er selbst niemandem mehr glauben kann.
— George Bernard Shaw
Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Lachen ist die sicherste Probe auf einen Menschen
— Fjodor M. Dostojewski
Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.
— Kurt Tucholsky
Man soll nie vergessen, dass die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will
— Adolph Freiherr von Knigge
Das Beste im Leben ist, Verständnis für alles Schöne zu haben.
— Menander
Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als dass wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.
— Adolph Kolping
Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.
— Dante Alighieri
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Wer dein Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass du den Himmel siehst
— Robert Louis Stevenson
Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg; er mag sich daraus etwas bauen
— Johann Wolfgang von Goethe
Es ist sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.
— Samuel Butler
Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt
— Marcus Tullius Cicero
Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will.
— George Bernard Shaw
Zeige dem Gewaltsamen die geräuschlose Stärke tiefer Überzeugung.
— Johann Kaspar Lavater
Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt
— Friedrich Georg Jünger
Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …
— Hieronymus Lorm