Sprüche zum Zusammenleben
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Freundlichkeit ist oft nicht ehrlich gemeint, aber wenn man sie mit ehrlicher Unfreundlichkeit vergleicht, eine erträgliche Alternative
— Karl-Heinz Karius
Mangel an Verschwiegenheit entsteht meistens aus Mangel an Redestoff.
— Jean Paul
Im Namen der Familie verübt man die meisten Gemeinheiten. Sie liefert Rechtfertigungen en masse.
— Stanislaw Brzozowski
Wer Privilegien sät, wird Revolution ernten.
— Claude Tillier
Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.
— Menander
Das Menschengeschlecht von heute: Es ist kein Mannesmark, es ist ein Teig, mit Fäusten tapfer, an Charakter feig. Es fehlt der Mut, der im Gewissen sitzt, der freie Geist, der frisch die Wahrhei …
Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.
— Plutarch
Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.
— Antoine de Rivarol
Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur
— Wilhelm Busch
Klatsch ist ein Laster, das keiner für sich beansprucht, das aber jeden erfreut
— Joseph Conrad
Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!
— Bertha Freifrau von Suttner
Wenn ein Mund spricht, pass auf, was die Augen dazu sagen.
— Otto Weiss
Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen
— Wilhelm Raabe
Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: 'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so'.
— Mark Twain
Mit zunehmendem Alter achte ich weniger darauf, was die Leute sagen. Ich sehe mir einfach an, was sie tun.
— Andrew Carnegie
Wer wünscht, dass man ihn fürchtet, erreicht nur, dass man ihn hasst.
— Charles-Louis de Montesquieu
Das Kostbarste auf der Welt sind Beziehungen der Güte zwischen den Menschen.
— Leo Tolstoi
Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.
— Karl Marx
Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen
— Karl Marx
Täten nur Versprechen wohl, hätt' ich eine Scheune voll.
— Bernhard Freidank