Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 104
Nicht das Denken erlöst die Welt, sondern die Liebe.
— Manfred Kyber
Zeig' deine Tränen nicht; den Freund betrübest du vergebens nur, und ach, dein Feind – er lacht dazu.
— Friedrich Julius Hammer
Man kann nicht leben, ohne dass die Leute sprechen, nicht Rosen sammeln, ohne dass die Dornen stechen
— Friedrich Julius Hammer
Die Rache ist das Zeichen eines kleinen und schwachen Geistes und die Freude einer niederen Seele
— Juvenal
Niemand erfreut sich mehr an Rache als eine Frau.
— Juvenal
Rechtschaffenheit wird (von allen) gelobt und stirbt doch vor Kälte
— Juvenal
Sage nie, dass du etwas geben wirst. Denn wer so spricht, gibt nichts und verhindert die Gaben anderer.
— Philemon
Ich würde, wenn ich ganz mein eigener Herr wäre und ausserdem in einer anständigen und angenehmen Lage leben könnte, weit lieber gar nicht heiraten und auf andre Art der Welt zu nutzen suchen.
— Caroline Schlegel-Schelling, geb. Michaelis
Der Beleidigte verzeiht, der Beleidiger niemals.
— Filippo Pananti
In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen; aber was man dort hört, macht das wett.
— Kin Hubbard
Das Vergnügen ist wie eine Lebensversicherung: Je älter man ist, desto teurer wird es.
— Kin Hubbard
Der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg, aber weit weniger Denkmäler.
— Kin Hubbard
Zuhören ist der einzige Weg, um einige Leute zu unterhalten
— Kin Hubbard
Die ganze Welt liebt einen guten Verlierer
— Kin Hubbard
Wir haben fast den Zustand erreicht, in dem man nicht die Wahrheit sagen kann, ohne indiskret zu sein
— Kin Hubbard
Welche Triebkraft muss doch die Eitelkeit haben, dass sie die Menschen so groß von sich selbst denken lässt, da doch alles in der Welt uns klein zu machen geeignet ist.
— August Pauly
Menschenspreu wird vom Wind der Mode leicht bewegt.
— August Pauly
Lieber sich für die Wahrheit schämen als für eine Unwahrheit.
— August Pauly
Die Wahrheit ist männlichen Geschlechts.
— August Pauly
Schichtenweise liegen die Schicksale der Menschen übereinander und bauen die Zeiten auf.
— August Pauly