Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 43
Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden
— Friedrich der Große
Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen
— Johann Wolfgang von Goethe
Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …
— Albert Schweitzer
Der Mensch ist vielerlei, aber vernünftig ist er nicht
— Oscar Wilde
Auch wenn Friede geschlossen ist, ist es doch nur das Interesse, das ihn erhält
— Oliver Cromwell
Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.
— Epiktet
Statt zuviel Unrast ein bisschen mehr Ruh', statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU, statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut und Kraft zum Handeln - das wäre gut.
— Peter Rosegger
Auslachen ist schlimmer als auspeitschen.
— John Steinbeck
Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.
— Heinrich Zille
Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist!
— Charles-Louis de Montesquieu
Die Menschen unterscheiden sich durch das, was sie zeigen, und gleichen sich durch das, was sie verbergen.
— Paul Valéry
Halte Abstand - und du behälst die Übersicht.
— Wilhelm Hasenclever
Immer siegt, wer Milde walten läßt.
— Publius Syrus
Denke wie ein Weiser, aber sprich die Sprache Deiner Mitmenschen.
— William Butler Yeats
Es ist keine Höflichkeit, dem Lahmen den Stock tragen zu wollen.
— Arthur Schnitzler
Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.
— Daniel Sanders
Ein ehrlicher Mensch ist in Gottes Augen für die menschliche Gesellschaft wertvoller als alle gekrönten Raufbolde, die je gelebt haben.
— Thomas Paine
Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.
— Herbert George Wells
Geduld ist zweierlei: ruhige Ertragung des Mangels, ruhige Ertragung des Übermaßes.
— Novalis