Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 36
Der Ehestand ist eine gefährliche Krankheit. Meiner Meinung nach sollte man lieber zur Flasche greifen.
— Marie Marquise de Sévigné
Der originelle Kopf bemerkt, was der gewöhnliche nur sieht.
— Emanuel Wertheimer
Nur wer gegen sich selbst milde ist, kann es auch gegen andere sein
— Anatole France
Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche
— Jean-Jacques Rousseau
Überall finden sich Leute – bereit, uns aus einer Lage herauszuhelfen, in der wir uns wohl fühlen.
— Otto Weiss
Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles. All diese Erfindungen zur Vernichtung des Menschengeschlechts finde ich scheußlich.
— Maria Theresia von Österreich
Das Zerreden ist hundertfach bösartiger und gefährlicher als das Verschweigen.
— Stanislaw Brzozowski
Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.
— Adalbert Stifter
Die Welt hat allzuwenig Engel, und der Himmel fließt von ihnen über.
— Samuel Taylor Coleridge
Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.
— Christian Friedrich Hebbel
Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.
— François de la Rochefoucauld
Wer es zuläßt, daß man ihn beleidigt, verdient es.
— Pierre Corneille
Sein Herz an Menschen zu hängen, denen man nichts bedeutet, ist Selbstverletzung.
— Else Pannek
Unverschämtheit ist die Waffe derer, welche die geschmeidige Gerte des Spottes nicht zu handhaben wissen
— Claude Tillier
Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind
— Berthold Auerbach
Sie lieben die Menschen und verachten den einzelnen Unglücklichen.
— Fjodor M. Dostojewski
Die meisten Männer heiraten aus Gedankenlosigkeit, wie sie aus Gedankenlosigkeit Kriege führen.
— Henry de Montherlant
Und obschon die Welt voll Narren ist, so ist keiner darunter, der es von sich dächte, ja nur argwöhnte.
— Baltasar Gracián y Morales
Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.
— Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling
Wahrheit unterliegt keinem Verfallsdatum!
— Christa Schyboll