Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 66
Die Herabsetzung der andern findet willige Ohren.
— Tacitus
Auch der ärmste Mensch kann zuletzt den Hunger und die Sorge nicht mehr ertragen, und leider macht er dann keine schriftlichen Eingaben an die Behörden, sondern er schlägt mit der Faust an die Tür der …
— Wilhelm Raabe
Das Gerücht erreicht immer denjenigen als letzten, mit dem es sich beschäftigt.
— Stefan Zweig
Das ist gerade das Nette an jeglichem Gerücht, dass man es ruhig sich selber überlassen kann; es wuchert im Guten wie im Bösen weiter.
— Wilhelm Raabe
Es ist das Schicksal der Ungewöhnlichen, immer wieder den Hass der Menschen zu erregen.
— Stefan Zweig
Mitgefühl ist nie verschwendet, es sei denn, man hat Mitleid mit sich selbst.
— Henri Dunant
Geborgenheit — ist wie ein Mantel aus menschlicher Wärme.
— Else Pannek
Mit Höflichkeit Abstand wahren — mit Freundlichkeit anerkennen — mit Herzlichkeit Brücken bauen — mit Wohlwollen und Ehrfurcht Klima schaffen.
— Else Pannek
Es ist eine meiner Überzeugungen, dass man für das Gemeinwohl arbeiten muss, und dass man sich im selben Maße, in dem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise. Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weise.
— Friedrich Rückert
Es ist das große Traurige, daß eine Seele stets allein ist.
— Jens Peter Jacobsen
Kein Mann ist so dumm, den Krieg herbeizuwünschen und nicht den Frieden; denn im Frieden tragen die Söhne ihre Väter zu Grabe und im Krieg die Väter ihre Söhne.
— Herodot von Halikarnassos
Die Familie ist das Vaterland des Herzens.
— Giuseppe Mazzini
Hass und Zank hegen oder erwidern ist Schwäche - sie übersehen und mit Liebe zurückzahlen ist Stärke
— Adalbert Stifter
Der dunkelste Erdteil ist nicht Afrika, sondern des Menschen Herz
— Max Frommel
Ich erkenne die Wahrheit nur dann, wenn sie in mir zum Leben erwacht.
— Sören Kierkegaard
Mit Misstrauen täuscht man sich viel mehr in den Menschen als mit Vertrauen.
— Richard Rothe
Das Brot, das ihr verderben laßt, ist das Brot der Hungernden.
— Basilius von Caesarea
Anderen eine Grube zu graben, ist anstrengend, doch es zahlt sich fast immer aus.
— David Herbert Lawrence
Man wird nur dadurch dem Menschen gerecht, dass man in jedem einzelnen einen neuen Menschen sieht
— Rudolf Steiner