Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 63
Eine Gewohnheit kann man nicht einfach zum Fenster hinauswerfen; man muss sie Stufe für Stufe die Treppe hinunterlocken.
— Mark Twain
Wer Urlaub braucht, hat keinen verdient.
— Abraham Lincoln
Nicht nur die Angst ist ansteckend, sondern auch die Ruhe und die Freude, mit der wir dem jeweils Auferlegten begegnen.
— Dietrich Bonhoeffer
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt, wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird
— Ludwig Anton Salomon Fulda
Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute der Rührung, aber doch nicht dauernd
— Jules Renard
Frieden ist nicht Abwesenheit vom Krieg; Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.
— Baruch de Spinoza
Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel an Gewissen, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren.
— Immanuel Kant
Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.
— Mark Aurel
Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.
— Honoré de Balzac
Jede Gesellschaft ist nichts anderes als ein großes Picknick aus Notlügen. Eine der Lügen heißt: Jeder Mensch hat sein Schicksal. Das ist nicht wahr; die Gesellschaft ist ihr Schicksal!
— Gottlieb Moritz Saphir
Ich bin der Überzeugung, dass es kaum jemanden gibt, dessen Intimleben die Welt nicht in Staunen und Horror versetzte, wenn es übers Radio gesendet werden würde.
— William Somerset Maugham
Nichts kann einen Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
— Karl Gustav Adolf von Harnack
Nächstenliebe ist die einzig mögliche Realpolitik
— Fridtjof Nansen
Der Mensch, welcher das Leben bloß mit dem Verstand, ohne innere Poesie, genießt, wird Mageres behalten, wie glänzend auch das Geschick dasselbe von außen ausgestattet.
— Jean Paul
Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.
— Friedrich von Schiller
Was man nicht weiß, das eben braucht man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auf der falschen Voraussetzung, als könnten zwei Menschen ganz ineinander aufgehen, wurzeln die schlimmsten Übel des Lebens.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.
— Marcus Tullius Cicero
Jeder Mensch glaubt, er sei der wichtigste, der beste; aber nur der Narr und der Dummkopf haben den Mut, es auszusprechen.
— Jean Paul