Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 38
Den besten Rat bekommt man nicht selten von den schlechtesten Menschen, weil sie von ihren eigenen Absichten ausgehen.
— Philip James Bailey
Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
So schadet der böse Rat demselben, der ihn gegeben hat; denn wer einem andern Fallstrick legt, sich selber darin zu fangen pflegt
— Georg Rollenhagen
An der Rede erkenne ich Toren, den Esel an den Ohren
— Bernhard Freidank
Bös' Gerücht nimmt immer zu, gut' Gerücht kommt bald zur Ruh.
— Bernhard Freidank
Angst erfasst des Diebes Gemüt, wenn er die Leute flüstern sieht.
— Bernhard Freidank
Lieber Geld verlieren als Vertrauen.
— Robert Bosch
Wo humanes Verhalten fehlt, müssen humanitäre Aktionen helfen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Der Zorn kann sich beruhigen, aber der echte, aus verbittertem, mißhandelten Herzen erwachsene Hass schlägt seine Wurzeln durch das ganze Sein, er ist eine stille fortgesetzte Tat ohnmächtiger Rache.
— Wilhelmine von Hillern
Glück in der Ehe ist allein eine Sache des Zufalls
— Jane Austen
Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden.
— Jane Austen
Man glaubt nie einem Menschen, weil er klug ist, sondern weil man ihn schätzt und liebt.
— Vinzenz von Paul
Selten wirkt man Gutes ohne Anstrengung.
— Vinzenz von Paul
Der Rat, den ältere Leute den jüngeren geben, ist oft ebenso unrealistisch wie eine Liste der hundert besten Bücher.
— Oliver Wendell Holmes
Ihr Glück schmieden viele so, dass sie jeden Nebenmenschen als Amboß benützen.
— Georg Jacob F. P. H. Dechent
Bewahrt euch vor allem für euch selbst, dann wird auch noch viel für andere bleiben
— Leo Tolstoi
Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg
— Marcus Tullius Cicero
Einsamkeit und Faulheit umschmeicheln die Phantasie.
— Fjodor M. Dostojewski
Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.
— Peter Rosegger
In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid
— Arthur Schopenhauer