Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 54
Die Heuchelei ist das schwierigste und anstrengendste aller Laster. Man kann ihm, wie dem Ehebruch oder der Fresssucht, nicht nur gelegentlich frönen, es ist eine Aufgabe rund um die Uhr.
— William Somerset Maugham
Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
— Jeremias Gotthelf
Von hundert, die von "Menge", von "Herde" reden, gehören neunundneunzig selbst dazu.
— Christian Morgenstern
Die Gesellschaft ist ein Maskenball, auf dem jeder seinen wahren Charakter verbirgt und ihn durch das Verbergen verrät.
— Ralph Waldo Emerson
Menschengemeinschaften haben, genau wie Einzelmenschen, ihre gesunden und kranken Zeiten, ja auch Jugend und Alter, Hoffnung und Verzagtheit.
— John Steinbeck
Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.
— Demosthenes
Lächeln umarmt den Nächsten, die Welt und den Lächelnden.
— Else Pannek
Nur ausgesprochene Wünsche werden gehört. Und mit Glück erhört. Auf die Erfüllung stummer Wünsche wird man ein Leben lang vergeblich warten.
— Else Pannek
Mit Offenheit verschließt man sich leicht alle Türen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.
— Rabindranath Tagore
Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten
— Johann Wolfgang von Goethe
Man kann die Menschen in zwei Kategorien einteilen: Die einen reden, um etwas zu sagen, die anderen sagen etwas, um zu reden.
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Wer mich besucht, erweist mir eine Ehre, wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.
— Henry de Montherlant
Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.
— Prentice Mulford
Nicht immer ist Verzeihung – Versöhnung.
— Otto Weiss
Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei gewegt
— Arthur Schopenhauer
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
— Immanuel Kant
Nicht der Einzelne verändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert. Die Wirklichkeit sind wir alle, und wir sind immer nur Einzelne.
— Friedrich Dürrenmatt
Die Mode ist so häßlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muß.
— Oscar Wilde
Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nacked laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um.
— August von Kotzebue