Sprüche zum Zusammenleben
2175 Sprüche — Seite 65
Viel übles hab' an Menschen ich bemerkt; das schlimmste ist ein unversöhnlich Herz.
— Franz Grillparzer
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
— Friedrich Rückert
Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher! Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und die Ungerechtigkeit besiegen, den endgültigen Bruderfrieden unter den Völkern erobe …
— Emile Zola
Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.
— Georg Christoph Lichtenberg
Verwandte sind selten mehr als Bekannte.
— August von Kotzebue
Vergeltung ist eine Art wilder Gerechtigkeit.
— Francis Bacon
Wer bewirken könnte, dass auf demselben Fleck Erde zwei Ähren Korb oder zwei Halme Gras wachsen, wo vorher nur eines gedieh, der diente der Menschheit besser und leistete seinem Vaterland wesentlicher …
— Jonathan Swift
Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.
— Marcel Proust
Nur der Mensch hat ein Herz, der es auch für seine Mitmenschen hat.
— Maxim Gorki
Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab.
— Georg Büchner
Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope
— Georg Christoph Lichtenberg
Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!
— Cäsar Flaischlen
Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.
— Emil Gött
Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.
— Martin Opitz
Sie können es nicht allen recht machen. Lassen Sie sich durch Kritik nicht beeinflussen. Sie sollten nicht Ihre Nachbarn die Maßstäbe für Sie setzen lassen.
— Robert Louis Stevenson
Wir sind höflich aus Stolz
— Charles-Louis de Montesquieu
Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser.
— Giuseppe Verdi
Ich scheue Kritik, die nur verletzt, ohne zu bessern und halte die meinige nicht einmal für berechtigt. Zuerst muss man wissen, dann erst fragt sich, ob man besser wisse.
— Alexander von Villers
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein
— Herbert George Wells
Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.
— Tacitus