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Sprüche zum Zusammenleben

2175 Sprüche — Seite 65

  1. Viel übles hab' an Menschen ich bemerkt; das schlimmste ist ein unversöhnlich Herz.

    Franz Grillparzer

  2. Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.

    Friedrich Rückert

  3. Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher! Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und die Ungerechtigkeit besiegen, den endgültigen Bruderfrieden unter den Völkern erobe …

    Emile Zola

  4. Man muss keinem Menschen trauen, der bei seinen Versicherungen die Hand aufs Herz legt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Verwandte sind selten mehr als Bekannte.

    August von Kotzebue

  6. Vergeltung ist eine Art wilder Gerechtigkeit.

    Francis Bacon

  7. Wer bewirken könnte, dass auf demselben Fleck Erde zwei Ähren Korb oder zwei Halme Gras wachsen, wo vorher nur eines gedieh, der diente der Menschheit besser und leistete seinem Vaterland wesentlicher …

    Jonathan Swift

  8. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  9. Nur der Mensch hat ein Herz, der es auch für seine Mitmenschen hat.

    Maxim Gorki

  10. Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab.

    Georg Büchner

  11. Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!

    Cäsar Flaischlen

  13. Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.

    Emil Gött

  14. Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.

    Martin Opitz

  15. Sie können es nicht allen recht machen. Lassen Sie sich durch Kritik nicht beeinflussen. Sie sollten nicht Ihre Nachbarn die Maßstäbe für Sie setzen lassen.

    Robert Louis Stevenson

  16. Wir sind höflich aus Stolz

    Charles-Louis de Montesquieu

  17. Zu vertrauen ist gut, nicht zu vertrauen ist besser.

    Giuseppe Verdi

  18. Ich scheue Kritik, die nur verletzt, ohne zu bessern und halte die meinige nicht einmal für berechtigt. Zuerst muss man wissen, dann erst fragt sich, ob man besser wisse.

    Alexander von Villers

  19. Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein

    Herbert George Wells

  20. Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.

    Tacitus